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Interview: JUZI - Die jungen Zillertaler

Wo sie aufspielen, ist Stimmung angesagt, denn die JUZI lassen‘s mit einem Partyhit nach dem anderen stets so richtig krachen. Das Trio hat die Musik vor einigen Jahren zu seinem Beruf gemacht.
Ihr geltet ja als „Spaßmacher“ unter den Volksmusikern. Was hat euch auf die Idee gebracht, einen etwas anderen als den üblichen volkstümlichen Musikweg zu gehen?

Generell waren wir immer schon Vorreiter, z. B. auch, was die Technik betrifft, wir wollten nie mit der Masse mitschwimmen. Uns haben bei anderen Musikern verschiedene Sachen gefallen, wir haben vieles adaptiert und so gestaltet, dass es zu uns
passt. Startschuss für die lustigen Lieder war 2005.

Mit „Auf der Bruck trara“?

Ja, wir hörten das Lied auf der Geburtstagsparty von Markus‘ Schwester Barbara und dann nahm alles seinen Lauf. Wir hatten ja schon eine gute Basis und wussten, wie das Ganze bestmöglich verwendet werden kann.

Es folgten „Tannenzapfenzupfen“ und das bekannte „Fliegerlied“?

Auf das Fliegerlied brachte uns ein Fan. Wir hatten damals in Regensburg gespielt. In der Pause kam ein Mann, ließ uns das Lied auf seinem Handy hören und sagte: „Das ist jetzt so angesagt und in, das müsst ihr auch spielen.“
Tja, so kam es dazu, natürlich auf JUZI-Art arrangiert. Weitere Titel haben wir dann im Dunstkreis von Fenneberg-Moser gesucht.



Einst leisteten Markus, Michael und Daniel in den tiefen Wäldern des Zillertals den Schwur „Alle für einen, einer für alle und alle für die Musik!“ und holten sich als die „3 Musiktiere“ den Segen der Zwerge.
Der Segen hat geholfen, sucht ihr die Zwerge immer noch auf, um zu danken und neue Inspiration zu holen?


Ja, vor allem „den Zwerg“ (lachen). Also, diese Geschichte stammt aus dem TV-Special, das nach dem heurigen „Musi-OpenAir“ aufgezeichnet wurde. Der Aufhänger der Sendung war der „Zwerg“, also unser Zwergenlied. Der Drehbuchautor schrieb dann diese Sage als Teil unserer Biografie. Ist natürlich ein Merchandising-Gag wie die rote Zipfelmütze mittlerweile ein Erkennungszeichen. Zu Silvester kommt dazu die DVD „Partykracher – Drob‘n auf‘m Berg“ heraus, vielleicht sogar eine CD/ DVD Deluxe-Version.

Seit 1997 fast jährlich ein neues Album mit teilweise selbstkomponierten Songs. Kommt die Energie dafür ebenfalls von den Zwergen - oder von „dem Zwerg“?

Natürlich, der Erfolg motiviert. Und wir waren schon immer fleißig.
Erst im September habt ihr Platz 1 bei der „ORF Radio Tirol Musiktruch‘n“-Hitparade“ errungen. Lösen solche Erfolge noch Jubel aus oder ist das bei euch schon Routine? Routine ist sowas nie. Man freut sich immer, dass man vorne dabei ist. Es ist eine Bestätigung, wenn es funktioniert, dass es den Leuten gefällt. Man ist ja auch auf der Bühne, um Applaus zu bekommen für das, was man macht.

Euer JUZIopenair ist schon legendär. Was glaubt ihr, gefällt den Leuten so an euren doch etwas „verrückten“ Texten?

Ganz wichtig ist, dass die Leute nicht über den Alltag nachdenken müssen, dass sie Spaß haben und tanzen können. Während des Konzerts sollen die Menschen eine unbeschwerte Zeit haben, eine Gaudi. Außerdem - wir spielen gut und ohne viel Pausen. So ist‘s zu 300 Prozent JUZI und das mögen die Leute.

Ursprünglich war das Open-Air als einmalige Veranstaltung gedacht?

Zu unserem fünfjährigen Jubiläum wollten wir etwas Besonderes. Das war es auch, blieb jedoch nicht einmalig – 2019 feiern wir unser 25-jähriges Jubiläum mit unserem 20. Open-Air.

Sind schon neue Kompositionen in Arbeit?


Daniel: Jetzt im November, wenn wir weniger Spielereien haben, möchte ich mich mehr meinen Ideen widmen. Mal schauen, ob ein paar gute Texte entstehen.

Auch die jungen Zillertaler werden mit der Zeit älter. Bleibt der Name?

Wir sind im Herzen jung und machen junge Partymusik für Junge und Junggebliebene!

JUZI - Die jungen Zillertaler
6261 Strass im Zillertal 122b
Tel.: 05244/65700
Tel.: 0664/8294552  
management@die-jungenzillertaler.com 

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